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Ich setze hier voraus, dass Sie das Nötigste über Ihre Augen wissen und welche Anforderungen alltäglich an sie gestellt werden, nämlich Dinge in ihrer Umgebung scharf und klar zu sehen. Sie sollen all das scharf und klar sehen, worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit richten.
In der Nähe sind es das Lesen eines Textes, das Betrachten eines Bildes, das Arbeiten am PC-Bildschirm oder das Handwerken beim Nähen, Basteln, Zeichnen usw.
Eine mangelnde Nahsicht-Fähigkeit nennt man „Weit- oder Alterssichtigkeit", d. h. man sieht nur in der weiteren Entfernung scharf und klar.
In der Ferne sind es das Lesen und Erkennen z. B. von Schildern beim Autofahren oder des Unterrichtsstoffs an der Schultafel, das Zuschauen im Kino, das Erkennen von Bekannten auf der Straße schon von Weitem usw.
Eine mangelnde Fernsicht-Fähigkeit nennt man „Kurzsichtigkeit", d. h. man sieht nur in der kürzeren Entfernung / Nähe scharf und klar.
Sofern keine krankhaften Veränderungen des Auges vorliegen (z. B. Entzündungen, Verletzungen und anatomische Veränderungen - sie bleiben Sache des Arztes!), bietet sich eine andere Möglichkeit an, die wesentlich kostengünstiger - und natürlicher! - ist als die bisher üblichen und lebenslang tauglich: das „Augenmuskel-Training".
Glauben Sie niemandem, der/die Ihnen einreden will, alle Muskeln seien trainierbar, nur - leider! - die Augenmuskeln nicht, oder: Im Alter seien die Augenmuskeln eben zu schwach.
Ein ignoranter Unsinn!
Sie kennen das: Sie werden älter (wer wird das nicht?!) und die Augen "lassen nach", eine eher schleichende Entwicklung. Sie sehen zwar Gegenstände in der Entfernung gut, in der Nähe nicht mehr. Beim Lesen erscheinen die Buchstaben unscharf. Also: Ab zum Augenarzt oder Optiker und schärfere Gläser für die Brille erwerben oder gar eine Laseroperation. Ein Naturgesetz?!
Ich selbst (F. K.) habe seit dem ersten Augentraining (Kurs bei Leo Angart, 2009) meine Lesebrille abgelegt und seither nicht wieder benutzt. Die Brillenstärke war zwar nicht besonders hoch, allein die Umständlichkeit war für mich lästig. Und das unsäglich klein Gedruckte auf vielen Packungen im Supermarkt kriege ich jetzt ganz ohne Brille entziffert! Mittlerweile mache ich die Augenübungen zweimal täglich nur noch, wenn ich spüre, dass meine Augen in der Sehschärfe nachgelassen haben.
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Und so sieht das Anja (43 Jahre), Online-Beraterin, eine in Kurzsichtigkeit langjährig „Erfahrene“, die viele Stunden täglich am Bildschirm arbeitet: "Nach der Einweisung von etwa zwei Stunden übe ich nun bis zu zehn Mal täglich, vor allem, wenn meine Augen ohnehin eine Pause brauchen, jeweils etwa 15 Sekunden. Dabei trainiere ich die Augenmuskeln, ohne die Kontaktlinsen herauszunehmen. Von der ursprünglichen Stärke (ca. -9,5 dpt) benötige ich nach zwei Monaten nur noch -8. Es funktioniert! Die erste Dioptrie ist geschafft. Und wenn die erste geht, dann gehen auch die anderen 8. Was mich besonders freut: Ich habe ein viel besseres Gefühl für meine Augen bekommen!"
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In zwei bis drei Trainingssitzungen werden Sie in die Besonderheiten eingewiesen. Dann wissen Sie, auf was es dabei ankommt: Sie trainieren die Augenmuskeln wie alle anderen Muskeln ihres Körpers auch. Das tun Sie anschließend selbstständig, je nach ihrer verfügbaren Zeit und Motivation. Empfohlen wird, ca. 10-15 mal täglich die Übungen für 30-60 Sekunden durchzuführen (macht insgesamt mind. 5, max. 15 Minuten pro Tag). Der Fortschritt, den Sie feststellen, bestimmt über Ihre Motivation und umgekehrt - das ist doch überall so.
Das Training kann durch geeignete Motivationsübungen/Trainingssitzungen ergänzt und unterstützt werden. Sie entscheiden selbst, was und wie oft Sie Unterstützung in Anspruch nehmen wollen.
Kosten je Trainingssitzung (ca. 45 Min.): 60 €
In begründeten Einzelfällen kann über den Betrag selbstverständlich nochmals gesprochen werden.
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